Uwe Leichsnering gewinnt Weihnachtsblitz

Uwe Leichsnering heißt der Sieger unseres diesjährigen Weihnachtsblitzturniers. Punktgleich auf den Plätzen zwei und drei folgen Daniel Juhrs und Johannes Pfadenhauer. Die direkten Begegnungen entschieden das Turnier zu Gunsten von Uwe. Mit 16 Teilnehmern war das Turnier in diesem Jahr sowohl qualitativ als auch quantitativ gut besetzt. Andreas hatte das Turnier gewohnt gut im Griff. Streitfälle gab es nicht und im Brauhof Freiberg fanden wir beste vorweihnachtliche Bedingungen vor. Wir hoffen auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

 

Erste übernimmt Tabellenführung

Im letzten Punktspiel des Jahres empfing unsere Erste die Gäste aus Burgstädt, die mit zwei Siegen in die Saison starteten, zuletzt aber Schwächen zeigten. Einen leichten Sieg erwarteten wir nicht aber zumindest konnten wir in Bestbesetzung antreten. Es sollte ein eher zähes schweres Match werden. Kay hatte in der Eröffnung irgendwie nicht den richtigen Weg eingeschlagen und stand ziemlich schnell merkwürdig. Andreas steckte einen Bauern für etwas Angriff ins Geschäft. An den anderen Brettern konnte niemand großen Vorteil nachweisen. Allenfalls sahen die Stellungen von Daniel, Bernd und Thomas ein wenig besser für uns aus. Tatsächlich gelang es dann Bernd, seinen Gegner niederzuringen. Ebenso schaffte Uwe mit einem schönen Zug den vollen Punkt. Kay hingegen musste aufgrund großer materieller Verluste kapitulieren. In der Zwischenzeit bugsierte Clemens seinen Springer entscheidend in die gegnerische Stellung. Bauernverlust war nicht zu vermeiden und am Ende holte Clemens verdient den Sieg. Andreas‘ Stellung verschlechterte sich zusehends, bot aber immer noch genügend taktisches Potenzial. Und tatsächlich verlor Andreas‘ junger Gegner kurzzeitig den Überblick. Der folgende Materialverlust war nicht zu kompensieren und Andreas gewann. Dem wollte auch Daniel nicht nachstehen. Im Getümmel behielt er einfach die Nerven und stibitzte seinem Gegner eine Leichtfigur. An Brett eins kämpfte Falk seit der Eröffnung gegen die gegnerische Initiative, konnte diese aber nie so wirklich neutralisieren und zog am Ende den Kürzeren. Den größten Bock am heutigen Tage schoss sicher Thomas, der in gewonnener Stellung mal eben eine Figur kompensationslos einstellte und dann doch noch in ein Dauerschach entkam. Immerhin brachte uns dieses Remis die Tabellenführung ein, da im Fernduell Frankenberg „nur“ 5:3 in Annaberg gewann.

Unsere Zweite konnte heute gegen Blumenaus Zweite nichts reißen und verlor ersatzgeschwächt deutlich mit 2,5:5,5.

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Weihnachtsblitz am 22.12.2017

Wie jedes Jahr um die Weihnachtszeit lädt unser Verein alle interessierten Schachfreunde zu unserem traditionellen Blitzturnier ein. Gespielt wird mit der klassischen Bedenkzeit von 5 Minuten pro Spieler und Partie. Wir erheben kein Startgeld. Stattdessen bitten wir alle Teilnehmer selbst ein kleines Geschenk mitzubringen. Ein kleiner Imbiss und Glühwein steht allen Teilnehmern zur Verfügung.

Treffpunkt: 19:00 Uhr im Brauhof Freiberg

Wir freuen uns auf zahlreiche Gäste  😉 

Erste mit Kantersieg, Zweite verliert knapp

Am vierten Spieltag ging es für die Erste gegen den unmittelbaren Tabellennachbarn vom SC Sachsenring. Der Aufsteiger aus Oberlungwitz hatte aus den ersten drei Begegnungen bereits vier Punkte eingesammelt. Wir waren also gewarnt, obwohl wir von der Papierform her als Favorit galten. Bereits nach kurzer Dauer schien klar, dass heute für unsere Erste richtig was zu holen sein wird. Bernd hatte seinem Gegner bereits frühzeitig die Dame ausgespannt und zur Aufgabe gezwungen. Andreas und Thomas standen riesig, Clemens hatte bereits einen Bauern mehr und Daniel dominierte in seiner Partie auf den schwarzen Feldern. Einzig Peter hatte sich gleich zu Beginn eine Figur abschwatzen lassen und stand mehr als schwierig. Kay konnte seine gute Stellung aus der Eröffnung heraus nicht in was Zählbares umsetzen und versuchte sein Glück in einem leicht angenehmer zu spielenden Endspiel. Am Spitzenbrett hielt Falk die Stellung mehr oder weniger im Gleichgewicht. Nach knapp drei Stunden Spielzeit holte Thomas den nächsten vollen Punkt. Seinem Angriff am Königsflügel hatte sein Gegner nichts entgegen zu setzen. Kurz darauf streckte auch Andreas‘ Gegner die Waffen. Daniel hatte mittlerweile seine Schwerfiguren auf den weißen König ausgerichtet. Die zahlreichen Drohungen konnte sein Gegner nicht mehr parieren. Zwischenzeitlich musste Peter seine hoffnungslose Stellung aufgeben. Im Gegenzug gelang Clemens in mittlerweile gewonnener Position durch Blättchenfall der nächste volle Punkt. Im Turmendspiel konnte Kay zeigen, dass seine Figuren besser aufgestellt waren und lochte zu seinem ersten Sieg seit 22 Punktspielen ein. Als letzter verbliebener erkämpfte Falk noch ein Remis. Sein Gegner hatte noch versucht, mit einem Figurenopfer etwas Farbe ins Spiel zu bringen. Rauszuholen war dabei jedoch nichts mehr.

Unsere Zweite hatte das erwartet schwere Spiel gegen Gelenau und verkaufte sich teuer. Siegfried und Ulrich gewannen ihre Partien. Günter, Helmut und Gert spielten remis. Die Verluste von Hartmut, Bernhard und Peter besiegelten leider die 3,5:4,5 Heimniederlage.

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Das war nichts

Im Kampf um die vorderen Plätze in der Bezirksliga hatte unsere Erste Frankenberg zu Gast. Da sich unser ML in den wohl verdienten Urlaub verabschiedet hat, konnten wir leider nur sieben Spieler aufbieten. Die Personaldecke bleibt dünn und es ist nicht sonderlich erfreulich, von Anfang an einem Rückstand hinterher rennen zu müssen. Immerhin gelang es Bernd, zeitnah für den Ausgleich zu sorgen. An den anderen Brettern zeichnete sich zunächst nichts Greifbares ab. Daniel hatte zwar optisch einen kleinen Vorteil aber mehr als Remis war nicht drin, was kurze Zeit später auch besiegelt wurde. Uwe hingegen konnte sich aus einer etwas merkwürdig anmutenden Stellung befreien und fuhr etwas unerwartet einen vollen Punkt ein. Das ließ auf mehr hoffen, da in den verbliebenen Partien keiner schlechter stand. Clemens remisierte kurz darauf und Thomas konnte aus seiner Stellung auch nichts herausholen. Nach ein paar weiteren Zügen war auch bei ihm das Remis nicht zu vermeiden. Auch Falk kämpfte am Spitzenbrett hartnäckig ums Remis, entschied sich jedoch bei knapper werdender Zeit für den falschen Weg und musste letztlich die Waffen strecken. Schade. Kay hatte lange Zeit eine gute Stellung auf dem Brett und hätte an mehreren Stellen aktiver fortsetzen können. Das schlussendlich entstandene Endspiel war schwierig zu spielen und wurde durch einen hübschen taktischen Trick zu unserem Ungunsten entschieden. Bitter. Am Ende standen wir also mit leeren Händen da und verloren mit 3,5:4,5.

Unsere Zweite kämpfte in Seiffen um Punkte, verlor aber ebenfalls knapp mit 3,5:4,5. Erfreulich sind dabei die Siege von Siegfried und Ulrich an den Brettern sieben und acht.

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Knapper Erfolg im Erzgebirge

Einen knappen Sieg fuhr unsere Erste in der zweiten Runde der Bezirksliga ein. In Annaberg-Buchholz gab’s ein 4,5:3,5. Dabei haben uns die Gastgeber allerdings auch ein paar Geschenke gemacht, die wir dankbar annahmen. So gewann Uwe schnell durch einen Figureneinsteller seines Gegners und Andreas gewann in einem ausgeglichenen Endspiel unter tatkräftiger Mithilfe seines Gegenübers eine Figur. Kay hatte nach einem Fehler seines Gegners in der Eröffnung bereits einen Bauern gewonnen und Thomas konnte sich eine solide Druckstellung erarbeiten. So sah es also zunächst recht erfreulich aus. Als jedoch Peter einen etwas voreiligen Angriff startete und zwei Figuren für einen Turm ins Geschäft steckte, war klar, dass es so einfach heute nun doch nicht werden würde. Folgerichtig ging Peters Partie dann auch verloren. Zwischenzeitlich konnte Thomas seine Partie erfolgreich gestalten aber bei Kay verdunkelte sich der Schachhimmel langsam. Daniel und Falk versuchten derweil aus ihren Stellungen Zählbares herauszuholen, was Daniel nicht wirklich gelang. Remis. Falk hingegen konnte sich am Königsflügel in Angriffsstellung bringen und holte in hochgradiger Zeitnot zum finalen Schlag aus. Leider fand er nicht die Sieg bringende Fortsetzung und musste am Ende mit dem Remis noch sehr zufrieden sein. Clemens hatte bis dahin eine unauffällig unspektakuläre Partie gespielt und genauso endete diese dann auch. Kay hingegen konnte seine Stellung tatsächlich nicht halten und musste zu guter Letzt die Waffen strecken.

Die Zweite kreuzte mit Gornsdorf die Klingen und verlor klar mit 3:5. Den einzigen Sieg steuerte Bernhard bei.

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Turmopen 2017 – 1:5 für die Titelträger

Für Clemens und Kay hat sich das größte Chemnitzer Schachturnier mit der dritten Teilnahme in Folge zu einer kleinen Tradition entwickelt. Dieses Jahr schloss sich Falk noch zusätzlich an und zog gleich in Runde 1 mit GM Ilmars Starostits den Turniersieger aus dem Jahr 2015. Falk lieferte eine zähe Verteidigungspartie ab und verlor erst in einem Läuferendspiel mit Minusbauern. Eine interessante Variante, um die Partie wesentlich schneller zu verwerten, ließ der GM jedoch aus.

Mit IM Cliff Wichmann zog auch Clemens ein schönes Los für die erste Runde. Leider leistete er sich schon zu Beginn ungewohnte Fehler, weshalb die Partie ein jähes Ende fand. Dementsprechend gab es 2 Niederlagen für die Freiberger gegen Titelträger in Runde 1 während Kay einen sicheren Pflichtsieg an den hinteren Brettern verbuchte. Runde 2 bescherte Falk gleich das nächste spannende Los. Im Duell mit Arvid Schubert durfte er das vorweggenommene Spitzenspiel zum 2. Spieltag in der Bezirksliga Chemnitz B bestreiten. Unglücklicherweise stellte Falk in aussichtsreicher Position ganz klassisch einen Bauern ein, was sein junger Kontrahent souverän zu einem vollen Punkt ausnutzte. Im weiteren Turnierverlauf beschränkte sich Falk anschließend darauf gegen weitere aufstrebende Talente seine Partien ausgeglichen zu gestalten und schloss daher mit 5 Remis und dementsprechend 2,5/7-Punkten ab.

Auch Clemens erreichte seine Normalform leider nicht. In den Runden 2 bis 5 kam er trotz einiger Siegesbestrebungen gegen machbare Gegner lediglich zu 4 Remis. In Runde 6 bewies er jedoch Kämpferherz und erreichte in einem gefühlt endlosen Turmendspiel einen vollen Punkt gegen Schachfreund Michael Gude aus Fürth, was Schadensbegrenzung für seine Turnierleistung bedeutete. Zur Belohnung bekam er es in der letzten Runde sogar noch einmal mit einem Titelträger zu tun. FM Florian Fuchs zeigte in diesem Turnier ebenfalls nicht seine Bestform und musste sich dementsprechend auch gegen Clemens am Schlusstag weit über 4 Stunden mühen, um einen vollen Punkt zu erzielen.

Zumindest Kay lieferte eine gute Turnierleistung ab. Besonderes Highlight war dabei die kleine Revanche der Freiberger gegen Arvid Schubert. In einer von Kay selten gezeigten, schönen Angriffsleistung sicherte er sich früh einen vollen Punkt in Runde 5. Wir freuen uns auf das dritte Duell mit Schachfreund Arvid Schubert beim Stand von aktuell 1:1. Dann kommt es zum Wiedersehen in der Bezirksliga Chemnitz B zur 2. Runde. Weitere Highlights konnte Kay gegen Alexander Schenk und Stanislav Azimov verbuchen, indem er gegen die beiden FM in den Runden 6 und 7 jeweils Remis halten konnte. Dies wendete eine Nullnummer der Freiberger gegen Titelträger in diesem Turnier ab. Insgesamt bot das Turnier für unsere 3 Freiberger sehr gute Wettkampfpraxis. Besonders vor dem Hintergrund, dass man sich mit insgesamt 5 Titelträgern messen konnte.

18. Spreewaldpokalturnier – Die Jagd nach dem Fass

Das fünfte Jahr in Folge versuchte unser Team eines der kostbaren Fässer mit 10 kg Gurken-Effektivgewicht aus Duben zu entführen. Zumeist waren wir erfolgreich, weshalb die Gier nach dieser übertriebenen Menge Kürbisgewächs in unserem Teamkreis von Jahr zu Jahr wächst. Der Erfolgsdruck in den 9 Runden mit jeweils 15 Minuten Bedenkzeit war dementsprechend groß wie nie.
Daniel opferte sich fürs Team und übernahm den Fahrdienst für Andreas, Falk und Kay. Bernd war schon einen Tag eher nach Duben gereist, um sich optimal auf das Turnier vorzubereiten und sich an die hitzige Atmosphäre zu gewöhnen. Wir erwarteten ihn vor Ort. Ottendorf-Okrilla, Laußnitz und Thiendorf waren nicht etwa unsere ersten Gegner, sondern sind ländliche Gemeinden, welche Daniel uns unbedingt auf der Autofahrt näherbringen wollte, nachdem er am Dreieck Dresden-Nord die falsche Entscheidung getroffen hatte. In diesem Moment ahnten wir noch nicht, dass es Daniel an diesem Tag häufiger so ergehen sollte. Kurz vor Meldeschluss erreichten wir das Spiellokal, um den nächsten Schock hinnehmen zu müssen. Die Freunde des Pokals des Handwerks Seiffen II hatten uns Bernd für eine festgeschriebene Ablöse abgekauft. Schlimm, dass wir bis heute auf den Kasten Bier warten…

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